Einen Marketingplan entwickeln

Ein Marketingplan skizziert deinen Ansatz, um Kund:innen zu erreichen und den Umsatz zu steigern. Er hilft dir, die richtige Kombination aus Taktiken und Kanälen für deinen Shop auszuwählen, nachverfolgbare Ziele festzulegen und deine Marketingstrategie basierend auf den Ergebnissen anzupassen.

Wenn du Hilfe bei der Entwicklung deines eigenen Marketingplans benötigst, kannst du einen Shopify Partner engagieren. Du kannst auch im Shopify-Blog nachlesen, was ein Marketingplan ist und wie man ihn schreibt.

Den Marketing-Funnel verstehen

Bevor du dich mit den Schritten zur Erstellung deines Marketingplans befasst, ist es hilfreich, den Marketing-Funnel zu verstehen. Der Marketing-Funnel stellt die verschiedenen Phasen dar, die Kund:innen durchlaufen – vom anfänglichen Interesse an deinem Unternehmen bis hin zur Entwicklung zu treuen Fürsprecher:innen. Jede Phase hat ihre eigenen Ziele und Erfolgskennzahlen, und dein Marketingplan kann sich je nachdem, wo sich dein Unternehmen auf seinem Weg befindet, auf verschiedene Phasen konzentrieren.

Der Marketing-Funnel besteht aus fünf Phasen:

  1. Potenzielle Kundschaft gewinnen: In dieser Phase geht es darum, Begeisterung zu wecken und Aufmerksamkeit zu erregen. Identifiziere deine Zielgruppe und bestimme, wer deine Produkte am ehesten benötigt. Wichtige Kennzahlen sind Seitenaufrufe, Inbound-Links und Social-Media-Follower:innen.

  2. Beziehungen pflegen: Nachdem du die Aufmerksamkeit von Kund:innen gewonnen hast, musst du Vertrauen aufbauen und ihre Bedürfnisse verstehen. Diese Phase umfasst SEO, E-Mail-Marketing und Social-Media-Engagement. Der Erfolg wird anhand von Engagement-Kennzahlen und der auf deiner Website verbrachten Zeit gemessen.

  3. Interesse in Verkäufe umwandeln: Hier wandelst du Interesse in Käufe um. Konzentriere dich darauf, deinen Shop funktional und einfach navigierbar zu gestalten, insbesondere auf mobilen Geräten. Deine wichtigste Kennzahl ist hier die Conversion-Rate.

  4. Kund:innen nach dem Kauf binden: Es kostet deutlich weniger, bestehende Kund:innen zu halten, als neue zu gewinnen. In dieser Phase geht es darum, Wiederholungskäufe durch Kundenfeedback und Retargeting-Kampagnen zu fördern. Verfolge die Rate deiner wiederkehrenden Kund:innen, um den Erfolg zu messen.

  5. Markenbotschafter:innen aufbauen: Deine treuesten Kund:innen können zu Markenbotschafter:innen werden, die anderen von ihren Erfahrungen erzählen. Konzentriere dich auf Empfehlungsprogramme und Social-Media-Wettbewerbe, um Mundpropaganda zu fördern. Miss den Erfolg anhand von Empfehlungsverkäufen und Social-Media-Engagement.

Dein Unternehmen konzentriert sich vielleicht nur auf eine Phase oder arbeitet gleichzeitig über mehrere Phasen hinweg. Überlege bei der Entwicklung deines Marketingplans, welche Phasen für deine aktuellen Unternehmensziele am relevantesten sind.

Schritt 1: Deine Botschaft definieren

Die Definition der Markenbotschaft deines Shops kann Kund:innen Informationen liefern, die ihnen bei der Kaufentscheidung für deine Produkte helfen. Stelle jedes Mal, wenn du eine Anzeige oder einen Inhalt erstellst, sicher, dass dies deine Marke widerspiegelt.

Um eine Markenbotschaft zu entwickeln, versuche, jede dieser Fragen in wenigen Worten zu beantworten:

  • Was macht deinen Shop besonders?
  • Wie unterscheidest du dich von deinen Wettbewerber:innen?
  • Was hast du deiner Kundschaft zu bieten?
  • Wofür stehst du?

Nach dem Brainstorming kannst du eine Botschaft formulieren, die einige der Wörter aus deinen Antworten verwendet. Wenn sich dein Produkt zum Beispiel von dem deiner Wettbewerber:innen unterscheidet, weil es umweltfreundlicher ist, könntest du Wörter wie grün und recycelbar in deiner Botschaft verwenden.

Schritt 2: Deine Kundschaft verstehen

Stelle dir vor, welche Art von Kundschaft nach deinen Produkten suchen könnte, und denke über deren demografische Merkmale wie Alter, Geschlecht, Rollen, wirtschaftlichen Status und Standort nach. Berücksichtige ein Problem, das deine Kund:innen möglicherweise lösen möchten, sowie spezifische Persönlichkeitsmerkmale. Je besser du verstehst, welche Art von Kund:innen deine Produkte kaufen könnte, desto gezielter kannst du dein Marketing auf sie abstimmen. Du wirst mit deinem Marketing nicht jeden erreichen, aber du ziehst Kund:innen an, die deine Produkte mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen.

Traffic im Onlineshop analysieren

Wenn dein Onlineshop bereits Besucher:innen hat, kannst du den Traffic deines Onlineshops analysieren. Du kannst Shopify-Berichte verwenden, um sehr detaillierte Informationen über deine Verkäufe und Kund:innen zu erhalten.

Du kannst auch Analysedienste wie Google Analytics einrichten. Du kannst diese Tools verwenden, um zu verstehen, wie Kund:innen mit deinem Onlineshop interagieren.

Schritt 3: Marketing-Taktiken auswählen

Die Marketing-Taktiken, die du anwendest, sind einzigartig für deinen Shop und hängen von den Produkten, die du verkaufst, deiner Kundschaft und deiner Marke ab. Du solltest die Taktiken wählen, die für dein Unternehmen sinnvoll sind, anstatt zu versuchen, alles auf einmal zu machen.

Dein Marketingplan könnte einige der folgenden Taktiken beinhalten:

  • Recherche: Erfassen von Feedback und Analysieren von Daten.
  • Preisgestaltung von Produkten: Wettbewerbsfähige Preisgestaltung von Produkten auf dem Markt.
  • Sales und Werbeaktionen: Anbieten von Rabatten und Planen von Werbeaktionen.
  • Inhaltsentwicklung: Erstellen visueller oder schriftlicher Inhalte für Blogs, Social Media oder andere Kanäle.
  • E-Mail: Senden von E-Mails im Markendesign an ein Segment deiner Kundschaft.
  • Werbung: Schalten von Print-, Audio- oder Online-Anzeigen, um ein Produkt oder eine Dienstleistung bekannt zu machen.
  • Public Relations: Verwalten des Rufs und der Marke deines Shops.
  • Kundenservice: Förderung der Kundentreue durch Support.
  • Community-Engagement: Vernetzung mit Kund:innen basierend auf gemeinsamen Anliegen und Interessen.
  • Shop-Optimierung: Aufbau von Vertrauen und Glaubwürdigkeit, um Conversions zu steigern.

Um mehr über die Auswahl einer Marketingstrategie zu erfahren, lies den Artikel How to create effective marketing strategies im Shopify-Blog.

Vertrauen aufbauen, um Conversions zu steigern

Eine wichtige Marketing-Taktik ist die Optimierung deines Shops, um Vertrauen bei neuen Kund:innen aufzubauen, die noch nie bei dir eingekauft haben. Wenn Kund:innen deinem Shop vertrauen, schließen sie eher Käufe ab, kommen für zukünftige Bestellungen wieder und empfehlen dein Unternehmen weiter. Berücksichtige die folgenden Bereiche:

  • Erster Eindruck und Shop-Design: Verwende in deinem gesamten Shop professionelle Fotos und fehlerfreie Texte. Stelle sicher, dass deine Navigation auf allen Geräten einfach zu bedienen ist und ein klares, übersichtliches Layout hat. Biete für internationale Shops Übersetzungen und Optionen für die Landeswährung an. Erfahre mehr über die Auswahl und Anpassung von Themes.
  • Produktinformationen: Hilf Kund:innen, sichere Kaufentscheidungen zu treffen, indem du auf jeder Produktseite mehrere hochwertige Fotos anzeigst, Beschreibungen in scanbare Abschnitte unterteilst und Produktbewertungen einfügst. Füge gegebenenfalls Größentabellen hinzu, E-Mail-Formulare für Benachrichtigungen zur Wiederverfügbarkeit bei ausverkauften Produkten und Filter für Kollektionen in Shops mit vielen Produkten. Erfahre mehr über das Hinzufügen von Produkten und die Verwaltung des Lagerbestands.
  • Transparenz bei Kosten und Risiken: Zeige Versandkosten frühzeitig im Einkaufserlebnis an und kommuniziere deine Rückgabebedingungen klar. Zeige die Versandkosten bereits vor dem Checkout im Warenkorb an, verfasse verständliche Rückgabebedingungen und zeige bei internationalen Shops Steuern und Zollgebühren vor dem Checkout an. Biete bekannte Zahlungsmethoden an und stelle eine Bestellstatus-Verfolgung zur Verfügung. Mehr Informationen zu Versand und Zustellung und Anpassung des Checkouts.
  • Glaubwürdigkeit der Marke: Erstelle eine „Über uns“-Seite, die die Geschichte deiner Marke erzählt, und füge eine Kontaktseite mit deiner Telefonnummer und E-Mail-Adresse hinzu. Verwende eine professionelle E-Mail-Adresse, die auf deiner benutzerdefinierten Domain basiert, und erwäge, Shopify Inbox für den Online-Chat-Support hinzuzufügen. Erfahre mehr über das Hinzufügen von Seiten.
  • Soziale Bestätigung: Ermutige Kund:innen dazu, Bewertungen zu hinterlassen, und pflege eine aktive Social-Media-Präsenz. Sammle und zeige Produktbewertungen auf Produktseiten, baue eine Präsenz auf Plattformen wie Instagram oder Facebook auf und überwache Bewertungen auf externen Websites wie Google. Mehr Informationen zu Social-Media-Marketing.

Schritt 4: Ziele festlegen

Jede Marketinginitiative, die du startest, sollte mit einem spezifischen, messbaren Ziel beginnen. Wenn du ein Ziel festlegst, weißt du, ob deine Marketing-Taktiken erfolgreich sind, und kannst sie bei Bedarf anpassen. Ein Ziel kann kurz- oder langfristig sein und sich beispielsweise darauf konzentrieren, neue Kund:innen zu gewinnen, Stammkund:innen zu gewinnen oder eine bestimmte Menge eines Produkts zu verkaufen:

  • 250 neue Kund:innen in 6 Monaten
  • 5.000 USD Produktumsatz während einer Werbeaktion
  • 75 E-Mail-Abonnements
  • 20 % Verbesserung bei der Wiederherstellung abgebrochener Warenkörbe
  • 10 % Umsatzsteigerung im Vergleich zum Vorjahr

Ziele zu setzen kann eine Herausforderung sein, besonders wenn du neu im Verkauf bist. Beginne mit kurzfristigen Zielen, damit du schnell feststellen kannst, ob du auf dem richtigen Weg bist. Es ist einfacher, die Auswirkungen des Marketings bei einem kleinen, kurzfristigen Ziel zu analysieren. Wenn du Schwierigkeiten hast, deine Marketingziele zu erreichen, versuche, ein kleineres Ziel und ein etwas schwieriger zu erreichendes, ehrgeizigeres Ziel zu planen. Wenn dein Shop das Ziel erreicht, kannst du darauf hinarbeiten, das ehrgeizigere Ziel zu erreichen.

Schritt 5: Deine Marketingkanäle auswählen

Es gibt viele verschiedene Orte, um deinen Shop zu vermarkten, darunter bezahlte Werbung, Blog-Beiträge, Pressemitteilungen, Social Media und E-Mails. Einige Marketingkanäle eignen sich besser für kurzfristige Ziele, andere besser für die langfristige Kundenbindung. Du kannst eine Mischung aus Kanälen entwickeln, die du auf unterschiedliche Weise nutzt, um verschiedene Kundensegmente zu erreichen. Du könntest zum Beispiel für Online-Werbung bezahlen, um neue Kund:innen zu gewinnen, und einen Blog pflegen, um wiederholte Besuche in deinem Shop zu fördern.

Egal, ob du Zeit oder Geld in deine Marketingstrategien investierst, die Vermarktung deiner Produkte ist mit Kosten verbunden. Stelle sicher, dass du ein Budget festlegst, bevor du deine Marketingkanäle auswählst und mit der Entwicklung von Werbung und Inhalten beginnst. Wenn du zum ersten Mal bezahlte Werbung ausprobierst, bietet Shop Campaigns eine risikoärmere Option, bei der du nur zahlst, wenn ein Kunde oder eine Kundin konvertiert, ohne dass Werbeausgaben im Voraus anfallen.

Für Online-Werbung bezahlen

Du kannst Online-Werbung nutzen, um deine Produkte zu präsentieren, wie z. B. Google Ads, Facebook Ads, Instagram Ads, Pinterest Ads oder Shop Campaigns, ein bezahltes Programm zur Kundenakquise, das Anzeigen in der Shop-App und auf der Website schaltet.

Du kannst einige Online-Werbung aus Shopify heraus erstellen, indem du Drittanbieter-Apps und integrierte Marketing-Apps verwendest. Du kannst Kampagnen verwenden, um deine Marketingaktivitäten auf der Seite Marketing in Shopify zu verwalten und zu verfolgen. Erfahre mehr über das Erstellen von Kampagnen und Automatisierungen in Shopify.

Schritt 6: Auswirkungen analysieren

Die Analyse der Auswirkungen deines Marketings kann dir helfen, Entscheidungen über zukünftige Marketinginitiativen zu treffen und zu verhindern, dass du Zeit oder Geld für Marketing verschwendest, das nicht funktioniert. Möglicherweise stellst du ein Problem mit deiner Botschaft fest oder entscheidest, dass ein Marketingkanal nicht gut zu deinem Shop passt.

Behalte während einer Werbeaktion oder Marketingkampagne den Fortschritt im Auge, indem du dein Ziel in Meilensteine unterteilst. Wenn du beispielsweise versuchst, den Traffic in deinem Shop innerhalb eines Monats um 500 neue Besuche zu erhöhen, solltest du diese Zahl auf die einzelnen Tage oder Wochen aufteilen, um den Fortschritt zu verfolgen. Wenn dein Shop auf dem richtigen Weg zu sein scheint, ein Ziel zu erreichen oder zu übertreffen, könntest du in Erwägung ziehen, dein Marketing auszuweiten oder ein weiteres Ziel hinzuzufügen. Wenn dein Shop die Meilensteine nicht erreicht, kannst du möglicherweise Änderungen vornehmen, um die Ergebnisse vor dem Ende der Kampagne zu verbessern.

Am Ende einer Werbeaktion oder Marketingkampagne solltest du die Ergebnisse analysieren. Du kannst den Shop-Traffic und die Produktverkäufe auf Muster überprüfen. Wenn du deine Fortschritte während einer Kampagne oder Werbeaktion verfolgt und Änderungen vorgenommen hast, kannst du die Auswirkungen jeder einzelnen Änderung analysieren. Du kannst die Marketingleistungsberichte in deinem Shopify-Adminbereich verwenden, um die Ergebnisse deiner Marketingkampagnen zu überprüfen.

Die Marketingplanung und die Entwicklung deiner Strategie sind nie abgeschlossen. Jedes Mal, wenn du eine Änderung an deinen Marketingtaktiken, Produkten, deinem Shop oder deiner Marke vornimmst, solltest du deinen Marketingplan überprüfen, um festzustellen, ob du Änderungen vornehmen musst. Mit zunehmender Erfahrung wird es für dich einfacher und schneller, Entscheidungen zu treffen, da du besser verstehst, was die Verkäufe in deinem Shop steigert.

Deinen Shop für Conversions optimieren

Nachdem du deinen Marketingplan erstellt hast, kannst du deinen Shop optimieren, um mehr Besucher:innen in Kund:innen umzuwandeln. Nutze die folgenden Tipps, um verschiedene Bereiche deines Shops zu überprüfen und zu verbessern.

Deinen Shop testen

Bevor du Änderungen vornimmst, solltest du deinen Shop so testen, als wärst du ein:e Kund:in, der oder die einen Kauf tätigt.

Gib eine Testbestellung auf, um zu überprüfen, ob dein Checkout richtig funktioniert. Probiere verschiedene Browser und Geräte aus, um sicherzustellen, dass das Erlebnis überall reibungslos ist.

Du kannst Tools wie BrowserStack verwenden, um auf Geräten zu testen, die du nicht selbst besitzt.

Sieh dir die Analysen deines Shops an, um deine Leistung nachzuvollziehen. Als allgemeine Richtlinie gilt: Wenn du über 1.000 Besucher:innen pro Monat hast, deine Conversion-Rate aber unter 2 % liegt, besteht Optimierungspotenzial.

Nutze den Bericht Conversion-Rate des Onlineshops, um herauszufinden, an welcher Stelle Kund:innen den Kaufprozess abbrechen.

Wenn du Verbesserungen vorgenommen hast, deine Conversion-Rate aber immer noch niedrig ist, solltest du die Installation einer App für Heatmaps oder Sitzungswiederholungen aus dem Shopify App Store in Betracht ziehen. Diese Tools zeigen, was Kund:innen tun, wenn sie in deinem Shop surfen, und helfen dir dabei, herauszufinden, wo sie nicht weiterkommen.

Ladegeschwindigkeit des Shops verbessern

Selbst kleine Verbesserungen der Seitengeschwindigkeit können einen Unterschied machen. Beispielsweise kann eine Verringerung der Ladezeit um eine Sekunde die Conversions um bis zu 2 % steigern.

Große Bilddateien verlangsamen deinen Shop. Verwende nach Möglichkeit .jpg-Dateien anstelle von .png-Dateien und erwäge die Nutzung einer Bildoptimierungs-App aus dem Shopify App Store, um deine Bilder automatisch zu komprimieren.

Apps können zusätzliche Seitenanfragen erzeugen, die deinen Shop verlangsamen. Überprüfe deine installierten Apps und entferne alle, die du nicht nutzt.

Wenn du eine App deinstallierst, solltest du deine Theme-Dateien auf verbleibende Code-Snippets überprüfen, da bei der Deinstallation einer App deren Code nicht immer aus deinem Theme entfernt wird.

Mehr Informationen zur Verbesserung der Leistung deines Onlineshops.

Navigation im Shop erleichtern

Ein reibungsloses Einkaufserlebnis macht es Kund:innen leichter, Produkte zu finden und Käufe abzuschließen.

Dein Hauptmenü sollte nicht mehr als 7 Menüpunkte enthalten. Konzentriere dich auf die wichtigsten Seiten, wie deine Produktkollektionen, die Kontaktseite und die „Über uns“-Seite.

Verwende dein Fußzeilenmenü für untergeordnete Seiten wie FAQs, Größentabellen und Shop-Richtlinien.

Die meisten Online-Käufer:innen erwarten, dass sich der Warenkorb oben rechts, die Menüs oben oder in der Seitenleiste und die Kontaktinformationen in der Fußzeile befinden. Wenn das Layout deines Onlineshops komplexer oder abstrakter ist, als es Kund:innen erwarten, kann dies zu Zögern führen und sich auf die Conversions auswirken.

Überprüfe deinen Bericht Sitzungen nach Gerät, um herauszufinden, wie viele Kund:innen auf Mobilgeräten einkaufen. Teste das mobile Erlebnis deines Shops durchgängig, um sicherzustellen, dass Bilder ordnungsgemäß angezeigt werden, Menüs richtig laden und der Checkout-Ablauf auf kleineren Bildschirmen funktioniert.

Pop-ups für E-Mail-Anmeldungen oder Werbeaktionen können effektiv sein, aber zu viele davon lenken ab. Begrenze Pop-ups, damit diejenigen, die du beibehältst, eine größere Wirkung haben und sich Kund:innen ohne Unterbrechung in deinem Shop bewegen können.

Kundenvertrauen und Glaubwürdigkeit aufbauen

Wenn Kund:innen deinem Shop vertrauen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie einen Kauf tätigen.

Kund:innen treffen Kaufentscheidungen basierend darauf, wie stark sie sich mit deiner Marke verbunden fühlen. Anstatt dich auf reine Verkaufsargumente zu konzentrieren, solltest du einen dialogorientierten Ton wählen, der auf die Bedürfnisse deiner Kundschaft eingeht.

Eine persönliche Note in den Inhalten deines Shops trägt maßgeblich dazu bei, Vertrauen bei der Kundschaft aufzubauen.

Rückgabebedingungen geben der Kundschaft beim Kauf ein sicheres Gefühl. Du kannst den Shopify-Generator für Rückgabebedingungen für den Einstieg nutzen, solltest diese jedoch an dein Geschäft und deine Kundschaft anpassen.

Füge deine Kontaktinformationen in die Fußzeile deines Shops ein und erstelle eine Kontaktseite. Wenn du für Live-Support zur Verfügung stehen kannst, nutze Shopify Inbox, um Kund:innen während ihres Einkaufs zu unterstützen.

Unerwartete Versandgebühren sind ein häufiger Grund für Kaufabbrüche. Zeige die Versandkosten frühzeitig im Einkaufserlebnis an und erwäge das Hinzufügen eines Banners für eine Freigrenze für kostenlosen Versand, um größere Bestellungen zu fördern.

Die Anzeige der Preise in der Landeswährung der Kundschaft lässt deinen Shop vertraut wirken. Richte mehrere Währungen über Shopify Payments ein oder nutze Shopify Markets, um Sprache, Preisgestaltung und Steuern für verschiedene Regionen anzupassen.

Sozialen Beweis zum Aufbau von Vertrauen nutzen

Der soziale Beweis basiert auf der Idee, dass Menschen darauf achten, was andere denken, bevor sie eine Entscheidung treffen. Er spielt im Online-Verkauf eine wichtige Rolle.

Die meisten Kund:innen lesen Rezensionen, bevor sie einen Kauf tätigen. Verwende eine App für Produktrezensionen aus dem Shopify App Store, um Rezensionen automatisch zu sammeln. Kund:innen können auch über die Shop-App Rezensionen hinterlassen.

Erwäge, im Austausch für eine Rezension einen Rabattcode anzubieten, um mehr Kund:innen zur Teilnahme zu ermutigen.

Kund:innen tendieren dazu, Produkten zu vertrauen, die auch von anderen gewählt wurden. Hebe deine meistverkauften Produkte in deinem Shop prominent hervor, indem du eine Kollektion erstellst, um als Entscheidungshilfe beim Kauf zu dienen.

Konzentriere dich auf den Mehrwert, den deine Produkte bieten, anstatt darauf, was Kund:innen entgehen könnte. Eine positive Kommunikation baut Vertrauen auf und fördert Conversions weitaus effektiver als von Angst geleitetes Marketing.

Influencer-Marketing kann für Marken mit einem etablierten Kundenstamm und Marketingbudget effektiv sein. Nutze Shopify Collabs, um Creator in deiner Branche zu finden und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

Von Wettbewerbern abheben

Eine klare Abgrenzung hilft Kund:innen dabei, sich für deinen Shop und nicht für andere zu entscheiden.

Überlege, was dein Unternehmen einzigartig macht – sei es die Produktqualität, ein schnellerer Versand, eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung, eine lokale Beschaffung oder eine starke Markengeschichte. Erarbeite ein klares Alleinstellungsmerkmal, das diesen Unterschied kommuniziert, und setze es durchgängig in deinem Shop ein.

Wenn möglich, solltest du die Versandkosten in deine Produktpreise einrechnen und kostenlosen Versand anbieten. Falls dies nicht praktikabel ist, verwende eine Freigrenze für den kostenlosen Versand, um Anreize für größere Bestellungen zu schaffen.