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Carmela: ¡Hola! Soy Carmela, editora de Babbel y estás escuchando Babbel Nachrichten. Una semana más estamos de vuelta con noticias recientes en alemán, procedentes de la agencia Reuters.
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En esta edición, conocerás la historia de dos raperos que usan la música para generar esperanza, y por qué un famoso cuadro de Piet Mondrian ha estado expuesto durante años en la posición equivocada. También te informaremos de los primeros pasos de Alemania para legalizar el cannabis.
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Como ya lo sabes, encontrarás la transcripción del episodio en babbel.com/podcasts. También puedes rebobinar si necesitas escuchar de nuevo alguna de las partes del envío de hoy.
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¿Todo listo? Entonces, ¡empezamos!
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Rap como una terapia auto prescrita: ese es el enfoque de los músicos Mam Ibrahim Makintaya y Marcus Nije. Llegados a Alemania desde Gambia luego de padecer una huida dificultosa, “einer beschwerlichen Flucht”, procesan sus experiencias al huir con canciones, “sie verarbeiten ihre Fluchterfahrungen in Songs”. Ya que no siempre existe la posibilidad de hablar con otras personas acerca de ‘lo que estamos pasando’, “was wir durchmachen”, elaborar lo vivido a través de canciones, no es solo una salida para ellos, sino también una forma de dar esperanza a otras personas. Su primer concierto es la prueba de que no se rinden: si bien el equipo de sonido, “die Anlage”, tiene problemas técnicos y el sonido no es lo que ellos esperaban, no se dejan disuadir, “sie [lassen] sich nicht beirren”.
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Reuters: Das sind Mam Ibrahim Makintaya und Marcus Nije. Die beiden sind 2015 aus Gambia geflüchtet und nach einer beschwerlichen Flucht schließlich in Deutschland gelandet. Sie verarbeiten ihre Fluchterfahrungen in Songs.
 
Beide haben sich schon in Gambia mit Musik beschäftigt und sich in München auf einer Freestyle-Veranstaltung kennengelernt. Die beiden beschlossen, ihre Geschichte zu rappen und auf ein Album zu bringen. Die Männer haben viel erlebt, über einiges schweigen sie. Die Musik helfe ihnen, ihre Erfahrungen zu verarbeiten, sagt Makintaya:
 
„All mein Schmerz, mein Glück, jede Erfahrung, die ich mache, ich verarbeite es einfach in der Musik und das hilft mir sehr. Ich kann nicht mit Leuten über mein Zeug reden. Sie sagen immer, dass man eine Therapie braucht, um darüber zu reden und solche Sachen. Aber die Musik, die wir machen, sehe ich als eine Therapie. Denn wir sprechen mit niemandem über unsere Gefühle und was wir durchmachen. Zu viele Dinge passieren.“
03:18
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Mit ihrer Musik wollen die beiden auch anderen Menschen helfen. Nije sagt dazu: 

„Deshalb haben wir uns für die Musik entschieden, damit wir die Botschaft an die Menschen weitergeben können, die zur gleichen Zeit hierher gekommen sind. Wir wollen, dass sie Motivation von uns bekommen, das ist eine Motivation für uns. Egal, ob ihr im Gefängnis seid oder zu Hause. Ihr sollt nur wissen, dass ihr es jederzeit schaffen könnt, denk daran: Du kannst es schaffen und es weiter versuchen. Das ist der Grund, warum wir immer noch diese Musik machen.“ Und so produzieren sie auch Klänge der Hoffnung. Bei dem ersten größeren Konzert ihrer Band „One Corner“ kommen Freundinnen und Freunde, Verwandte und Weggefährten. Und auch wenn die Anlage technische Probleme hat und der Ton nicht so klingt, wie sich die beiden das vorgestellt haben - davon lassen sie sich nicht beirren.

04:20
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Carmela: ¿Se estará revolviendo en su tumba Piet Mondrian, el artista plástico? Eso no lo sabremos nunca, pero lo que sabemos- o por lo menos tenemos buenas razones para creer - es que estuvimos apreciando una de sus pinturas más famosas de manera incorrecta. Susanne Mayer-Büser, la curadora del museo Kunstsammlung NRW en Düsseldorf, explica que al principio hubo algunos indicios, “Indizien” y más tarde una verdadera sospecha, “ein richtiger Verdacht”, de que la obra estaba mal colgada. La pieza, New York City I, consiste en cintas autoadhesivas de colores entrecruzadas sobre un lienzo blanco. Entre otros signos, se estima que la manera en que las cintas fueron dispuestas, desplegadas y cortadas tiene que haber seguido las leyes de la gravedad, y ello mostraría que la pieza está colgada al revés, “hängt […] verkehrt herum”. Vayamos a Düsseldorf en busca de más información.
05:31
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Reuters: Dieses Bild wird seit 77 Jahren so rum aufgehängt. Dabei gehen Fachleute nun davon aus, dass es eigentlich andersherum ausgestellt werden müsste. Die guten Gründe für diese Vermutung äußert die Kuratorin an der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf, Susanne Meyer-Büser, am Freitag.

„Erst waren es nur Indizien und dann war es ein richtiger Verdacht. Und zwar, wenn man sich die Streifen dieses Bildes anguckt, es sind ja Klebestreifen, Tapes, die können so wie sie jetzt sind, in diesem Zustand nicht angebracht worden sein. Sondern Mondrian muss das Werk gedreht haben, weil die Klebestreifen sind oben angesetzt, dann runtergezogen, abgeknipst und wieder von vorne. Und das folgt einfach der Schwerkraft. Und insofern gehen wir davon aus: Es hängt hier verkehrt herum.“

Wie der Künstler das Werk „New York City I“ von 1941 wirklich aufgehängt haben wollte, wird allerdings wohl ein ewiges Rätsel bleiben, meinte die Kuratorin. Denn Piet Mondrian selbst verstarb am 1. Februar 1944 in New York.
06:49
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Carmela: Alemania está más cerca de legalizar el cannabis. Con un acuerdo en algunos puntos clave, el gobierno ha allanado el camino, o “hat die Weichen […] gestellt”, para la legalización del cannabis. Según la propuesta elaborada, comprar y poseer hasta 30 gramos de cannabis para consumo personal, “zum Eigenkonsum”, pasaría a ser legal. Sin embargo, la publicidad continuaría estando “untersagt” o prohibida, y una parte de los impuestos recaudados a través de la comercialización se utilizarían “zur Aufklärung”, o para la educación al respecto. Las personas entrevistadas en la calle en la ciudad de Frankfurt manifiestan diferentes puntos de vista. Una de ellas sostiene que el cannabis no debe ser subestimado, “nicht zu unterschätzen”. El próximo paso es que la Unión Europea determine si los planes son compatibles con el derecho internacional,“mit internationalem Recht vereinbar sind”. Si eso es así, el primer borrador de la ley podría estar listo a principios del año próximo.
08:05
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Reuters: Auf diejenigen, die in Deutschland Marihuana und Haschisch kaufen und konsumieren wollen, kommen möglicherweise entspanntere Zeiten zu. Denn die Bundesregierung hat die Weichen für den legalen Verkauf dieser Drogen gestellt. Konkret ermöglichen die beschlossenen Eckpunkte Erwerb und Besitz von 20 bis 30 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum. Das Produkt solle in Deutschland produziert und staatlich kontrolliert werden. Werbung für Cannabisprodukte solle untersagt werden. Zudem solle ein Teil der Steuer auf Cannabis zur Aufklärung genutzt werden. Stimmen aus Frankfurt:

„Ich hätte damit kein Problem. Das in geringen Mengen freizugeben, für den eigenen Konsum und wenn man nicht rumdealt, ist das alles in Ordnung, ja.“

„Hm, ja, so gemischte Gefühle, ehrlich gesagt. Cannabis, glaube ich, ist auch nicht zu unterschätzen, gerade was die Jugend angeht.“

„Ich bin eher kritisch einer Legalisierung [gegenüber] eingestellt, weil ich glaube, dass viele Menschen einfach nicht mit dem Verhältnis umgehen können. Wann ist genug und wann ist es noch ein guter Konsum und wann schadet es ihnen eher.“

Nun soll die EU-Kommission in Brüssel prüfen, ob die Pläne mit internationalem Recht vereinbar sind. Bei einem positiven Votum rechnet Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach mit einem Gesetzentwurf im ersten Quartal 2023.
09:29
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Carmela: ¡Y esto ha sido todo por hoy! Recuerda que siempre puedes volver a escuchar las partes que te hayan resultado más difíciles. Y si quieres leer mientras escuchas, usa la transcripción del episodio que encontrarás en babbel.com/podcasts.
Volvemos la semana que viene con más noticias para informarte de lo que sucede en el mundo mientras mejoras tu alemán.
 
¡Gracias por escuchar y hasta la semana que viene! Bis dann!
End
Música como terapia, un cuadro patas arriba y el futuro del cannabis en Alemania Dos compositores usan la música para superar experiencias difíciles, una famosa pieza de arte fue expuesta del revés durante años y Alemania da los primeros pasos para legalizar el cannabis.