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Sieben Unternehmen erhalten Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt BMU und BDI würdigen exzellente Innovationen im unternehmerischen Umwelt- und Klimaschutz
Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) haben den Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) verliehen. Prämiert werden herausragende Umweltinnovationen von sieben deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, u.a. für neue Wege im Artenschutz, intelligentes Energiemanagement in der Industrie und in den Kommunen, die nachhaltige Herstellung von Peptiden, Wärmemanagement in Bürogebäuden, intelligente Wasserzähler und die umweltfreundliche Herstellung von Plastikverpackungen. Die für heute geplante feierliche Preisverleihung wurde aufgrund der aktuellen Lage abgesagt.
Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Umweltinnovationen schützen nicht nur unsere Lebensgrundlagen und den Industriestandort Deutschland, sondern sorgen auch für Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Wohlstand. Mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt ermutigen wir Unternehmen und Forschungseinrichtungen, mit kreativen Ideen neue Wege beim Klima- und Umweltschutz zu gehen.“ Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Beim Klimaschutz stehen wir vor einer Herkulesaufgabe, deren Lösung völlig neue Technologien und Innovationen erfordern. Die Siegerprojekte des IKU beweisen, welches Potenzial wir in unserem Land haben und dringend nach vorne bringen müssen. Mit innovativen Ideen lässt sich Geld verdienen. Das muss auch in Zukunft so bleiben, damit die drei Säulen der Nachhaltigkeit, Wirtschaft, Ökologie und Soziales, zusammenfinden.“
Der IKU ist eine renommierte Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum siebten Mal gemeinsam von BMU und BDI vergeben wird. Eine hochrangig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Ottmar Edenhofer, Direktor am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat die Preisträger in sechs Wettbewerbskategorien ausgewählt. Grundlage der Jury-Entscheidung war die wissenschaftliche Bewertung durch das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Der IKU wird aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert. Das Preisgeld beträgt für jeden Preisträger 25.000 Euro. In der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ wurden in diesem Jahr zwei Unternehmen ausgezeichnet.
Die für heute in Berlin geplante feierliche Preisverleihung wurde abgesagt. Das Bundesumweltministerium und der Bundesverband der Deutschen Industrie reagieren damit auf die weltweiten Entwicklungen rund um Covid-19. Die Reden von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, dem stellvertretenden BDI- Hauptgeschäftsführer Holger Lösch und dem Jurymitglied Nico Peterschmidt zur Ehrung der Preisträger stehen Ihnen als Videos im IKU-Newsroom zur Verfügung.
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Preisträger des Deutschen Innovationspreis Klima und Umwelt 2020
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In der Kategorie „Innovation und
biologische Vielfalt“ wird die BahnLog
GmbH aus St. Ingbert für integrierte Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz in
den alltäglichen Abläufen der Firma ausgezeichnet. Das Unternehmen zeigt,
welches Potenzial ein Firmengelände für die Unterstützung der lokalen
Artenvielfalt bieten kann.
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Die Gerotor GmbH aus Puchheim gewinnt
in der Kategorie „Prozessinnovationen für den Klimaschutz“ mit der
Weiterentwicklung des Prinzips eines Schwungmassenspeichers mit neuer Technologie
und künstlicher Intelligenz zu einem innovativen Hochleistungsspeicher.
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Die Lorenz GmbH & Co. KG aus
Schelklingen stellt in ihrer intelligent vernetzten Fabrik smarte Wasserzähler
her, für die eine 100-prozentige Wiederverwendung über mindestens zwei
Produktlebenszyklen hinweg sichergestellt wird. Das verringert den Energie- und
Ressourcenaufwand und ermöglicht eine echte Kreislaufwirtschaft. Dafür erhält
das Unternehmen einen Preis in der Kategorie „Umweltfreundliche Produkte und
Dienstleistungen“.
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Die Sulfotools GmbH aus Darmstadt macht die Clean Peptide
Technology (CPT) marktreif. In diesem Prozess zur Peptidherstellung werden
wasserlösliche Schutzgruppen eingesetzt, sodass auf giftige organische
Lösemittel verzichtet werden kann. An das Unternehmen geht der Preis in der
Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“.
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In der Kategorie „Produkt- und
Dienstleistungsinnovationen für den Klimaschutz“ gewinnen die
Landesenergieagenturen Baden-Württembergs, Sachsens, Sachsen-Anhalts und
Thüringens mit der Entwicklung des interaktiven Portals Kom.EMS. Dieses Portal
unterstützt kommunale Verwaltungen bei Einführung, Verbesserung und
Verstetigung ihres Energiemanagements und ermöglicht so durch nichtinvestive
Maßnahmen Einsparungen von 15 Prozent.
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Die vilisto GmbH aus Hamburg bietet ein
digitales und selbstlernendes Wärmemanagement für Nichtwohngebäude an. Dazu
werden die Heizkörperthermostate „ovis“ eingesetzt, die über eine integrierte
Anwesenheitserkennung verfügen. Durch dieses Wärmemanagement werden durchschnittlich
25 Prozent der Heizenergie eingespart. Dafür erhält das Unternehmen den Preis
in der Kategorie „Nutzung des digitalen Wandels für klima- und
umweltfreundliche Innovationen“.
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Die watttron GmbH aus Freital gewinnt
den Preis in der Kategorie „Produkt- und Dienstleistungsinnovationen für den
Klimaschutz“ für die Entwicklung von cera2heat(R). Dabei handelt es sich um ein
neues Heizsystem für Thermoformprozesse, zum Beispiel zur Herstellung von
Verpackungen wie Joghurtbechern. Damit lassen sich 30 Prozent und mehr an
Kunststoff und Heizenergie einsparen.
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Video-Grußbotschaften zur IKU-Preisverleihung
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Svenja Schulze Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
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Holger Lösch Stellvertretender BDI-Haupt-Geschäftsführer
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Nico Peterschmidt Jury-Mitglied und Geschäftsführer der INSENSUS GmbH
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Ansprechpartnerin
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Dr. Sabine Langkau
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI Breslauer Straße 48 76139 Karlsruhe Telefon +49 721 6809-498 Fax +49 721 6809-135
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Die Veranstalter
Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. Der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) ist der Spitzenverband der deutschen Wirtschaft. Im BDI sind jene Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften der Industrie organisiert, die bundesweit die Spitzenvertretung eines gesamten Industriesektors sind. Der Bundesverband der Deutschen Industrie ist somit die Spitzenorganisation im Bereich der Industrieunternehmen und der industrienahen Dienstleister. Der BDI vertritt nicht nur die Interessen der Industrie, sondern bietet auch Informationen für alle Bereiche der Wirtschaftspolitik an. Mit seinen 35 Mitgliedsverbänden wahrt er die Interessen von mehr als 100.000 Unternehmen mit über acht Millionen Beschäftigten.
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit In Deutschland ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) innerhalb der Bundesregierung zuständig für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Umweltgiften und Strahlung, für einen klugen und sparsamen Umgang mit Rohstoffen, den Klimaschutz sowie für eine nachhaltige Nutzung und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen. Mit dem Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) trägt das BMU dazu bei, neue Konzepte voranzubringen, die einen wertvollen Beitrag zum Schutz von Klima und Umwelt und zum Erhalt der Biodiversität leisten.
Fraunhofer ISI Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI analysiert Entstehung und Auswirkungen von Innovationen. Es erforscht die kurz- und langfristigen Entwicklungen von Innovationsprozessen und die gesellschaftlichen Auswirkungen neuer Technologien und Dienstleistungen. Auf dieser Grundlage stellt das Fraunhofer ISI seinen Auftraggebern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft Handlungsempfehlungen und Perspektiven für wichtige Entscheidungen zur Verfügung. Seine Expertise liegt in der fundierten wissenschaftlichen Kompetenz sowie einem interdisziplinären und systemischen Forschungsansatz.
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